Pieter_de_Graaf
Foto: IAMKAT

Pieter de Graaf

„Retrograde“ ist das neue Album von Pieter de Graaf. Nachdem er Jazz am Konservatorium studiert und als Pianist in einer Vielzahl von Bands in zahlreichen verschiedenen Stilen gespielt hatte, entschied sich Pieter irgendwann, dass er frei sein wollte. Musikalisch frei. „Fermata“ war das erste Album, das aus seiner neuen Erkenntnis geboren wurde. Nach „Fermata“ veröffentlichte Pieter seine EP "Vortex", mit der er 2020 den renommierten niederländischen Edison Award erhielt. Als zweites Album veröffentlichte Pieter „Equinox“ (2021), und die letzte EP, die er veröffentlichte, war „Home“ Sein neues Album "Retrograde" markiert Pieters ständige Suche nach musikalischer Freiheit. In seiner zuvor veröffentlichten Musik war das Klavier das Hauptinstrument. Auf diesem Album gibt es jedoch zum ersten Mal Tracks, in denen das Klavier eine viel kleinere Rolle spielt. In diesem Sinne näherte sich Pieter dem Komponieren und Produzieren auf eine sehr andere Weise als zuvor, und daher passt der Titel „Retrograde“ (dt. rückläufig oder rückwärts gerichtet) sehr gut. In seiner Suche nach Klängen, die Pieters Gefühle beim Nachdenken über das Universum widerspiegeln, experimentierte er mit allen möglichen Instrumenten und Gegenständen. Es gibt Flöten, Melodica, Stimmen, Synthesizer, Holzstücke und viele Spielzeuge wie Kreisel. Alle Produktionen auf dem Album sind von dem enormen Raum inspiriert, aus dem das Universum besteht, und der schieren Menge an unentdeckten und unbekannten Orten, Materialien und Energien. Pieters langjähriges Interesse am Universum begann in jungen Jahren. Sein Vater, ein Philosoph, hatte auch ein immenses Interesse daran, und Pieter wurde von klein auf mit Fragen gefüttert. Während seines Lebens dachte Pieter immer wieder über Themen nach, die mit dem Universum zusammenhängen, und las darüber. Laut Pieter stehen die unerforschten Orte und unerklärten Realitäten des Universums in sehr enger Verbindung zur Musik und Kunst. Musik ist auch in vielerlei Hinsicht noch unerklärlich und hat viele unbekannte Orte. Zum Beispiel: Warum klingt eine kleine Terz traurig und eine große Terz glücklich, für jeden? Sein Interesse am Universum hat bereits Spuren in früheren Musik und Alben hinterlassen. Der Titel des zweiten Albums „Equinox“ ist ebenfalls universumsbezogen, ebenso wie Songs, die Pieter veröffentlicht hat, wie „Supernova“ und „Event Horizon“. Dies ist jedoch das erste Mal, dass Pieter sich vollständig auf dieses Thema konzentriert und ein komplettes Album ihm gewidmet hat.

Die Titel der Tracks geben bereits einen guten Eindruck davon, was man erwarten kann, wenn man sie hört: „Quasar“, „Interference“, „Nebula“, „Space Cowboy“, „Eclipse“, „Asteroid Fuga“, „The Dark Side of the Moon“, „Space Requiem“ und „Something from Nothing“. Beim Zuhören kann man erwarten, auf eine Reise durch die Galaxie mitgenommen zu werden, vorbei an großen Leerräumen, fallenden Asteroiden oder leuchtenden Sternen. Dies wird alles in Musik übersetzt durch Schichten von Klängen, die man nicht immer erwartet. Während man einem langsamen Klangteppich lauscht, wird man hin und wieder von einem neuen Kapitel überrascht, in dem ein schwerer verzerrter Beat auftaucht. Es ist ein Album voller Überraschungen. Von kleinen intimen Klavierstücken, wie wir sie von Pieter kennen, bis hin zu verzerrten Beats mit unerwarteten Melodien. Eine neue Reise, die Pieter unternommen hat. Wie sein Album dreht sich auch seine Live-Tour vollständig um das Universum. Die Premiere von Pieters Tour findet im Planetarium DOT in Groningen (NL) statt, wo er bereits bei einem ausverkauften Konzert beim Festival Eurosonic Noorderslag eine Vorschau gab. Dort nahm Pieter de Graaf das Publikum mit auf eine außergewöhnliche musikalische und visuelle Reise durch das Universum. Sowohl sein neues Album als auch sein Live-Set sind eine wunderbare und faszinierende Reise, die jeder Musikliebhaber mit ihm machen sollte, indem er dies hört und erlebt.

 

 

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